Amorphes Polyaryletherketon (PAEK) spielt aufgrund seiner guten Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln, seiner filmbildenden Eigenschaften, ausgezeichneten Gasdurchlässigkeit und hervorragenden mechanischen Eigenschaften eine zunehmend wichtige Rolle im Bereich der Trennmembranen. Seine Anwendung wird jedoch durch seine Hydrophobie eingeschränkt. In dieser Arbeit wurden durch Anpassung des Molverhältnisses von Phenolphthalin (PHT) und Phenolphthalin (PPL) in einer ternären Copolymerisation PAEK-Copolymere (PPL-PHT) mit unterschiedlichem Carboxylgehalt synthetisiert, und PPL-PHT-Hohlfaser-Ultrafiltrationsmembranen wurden durch koaxiales Nassspinnen hergestellt. Die Struktur der Copolymere wurde mittels Infrarotspektroskopie und ^1H-NMR charakterisiert, die thermischen Eigenschaften mittels differenzieller Scanning-Kalorimetrie (DSC) und Thermogravimetrie analysiert. Die Morphologie, Hydrophilie und mechanischen Eigenschaften der Fasern wurden mit Rasterelektronenmikroskopie, Kontaktwinkelmessung und Universalprüfmaschine untersucht. Rinderserumalbumin (BSA) und Huminsäure (HA) wurden als Verschmutzungstestkontaminanten verwendet. Die Ergebnisse zeigen die erfolgreiche Synthese der PPL-PHT-Copolymere mit kontrolliertem Carboxylgehalt und guter Hitzebeständigkeit, die die Anforderungen im Bereich der Trennmembranen erfüllen. Mit zunehmendem Carboxylgehalt im Copolymer verbesserten sich Zugfestigkeit, Bruchdehnung, Hydrophilie und Antifouling-Eigenschaften der Fasermembranen allmählich. Bei einem Molverhältnis von 50:50 zwischen PPL und PHT zeigten die Fasermembranen eine BSA-Retentionsrate von 99,2 % und eine Rückflussrate von 53,2 %, sowie eine HA-Retentionsrate von 97,5 % und eine Rückflussrate von 94,2 %. Dies eröffnet Hoffnungen für die industrielle Produktion im Bereich der Trennung.