Biaxial gestrecktes Polypropylen (BOPP) wird aufgrund seiner hervorragenden elektrischen, mechanischen und optischen Eigenschaften in Verpackungen, Elektrik und Medizin weit verbreitet eingesetzt. Überlegene Festigkeit und Ultrafeinheit sind fortschrittliche Richtungen in der Verarbeitung von Kunststofffolien, aber beim herkömmlichen einstufigen biaxialen Streckprozess reagieren Molekülketten bei hohen Dehnungsverhältnissen nur schwerzeitig auf makroskopische Verformungen, das Entwirren ist schwierig, Stresskonzentrationen führen zu Folienrissen, was die Herstellung von hochfesten und ultradünnen Polypropylenfolien erschwert. In dieser Studie wurden isotaktische Polypropylenfolien (iPP) als Rohmaterial verwendet, eine synchrone biaxiale Strecktechnik eingesetzt und ein intermittierendes Streckverfahren „Streckung – Pause – erneute Streckung“ entwickelt. Während des Streckvorgangs wurde Relaxation eingeführt. Durch die Steuerung der Pausentemperatur und -zeit wurde der Relaxationsgrad kontrolliert, um die Auswirkungen der Relaxation auf den BOPP-Streckprozess, die mikroskopische Kristallstruktur und die mechanischen Eigenschaften zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Einführung von Relaxation während des Streckens den Molekülketten Zeit zur Konformationsanpassung gibt, lokale Spannungen effektiv reduziert und das maximale Dehnungsverhältnis erhöht: Es gibt einen optimalen Relaxationszustand, der das Entwirren der Molekülketten und die Bildung neuer Kristalle ausgleicht. Mit diesem Streckverfahren können BOPP-Folien mit hohem Dehnungsverhältnis, höherer mechanischer Festigkeit und geringerer Dicke hergestellt werden. Diese Studie bietet neue Verfahren und Technologien für die Herstellung von hochfesten, ultradünnen und leistungsstarken BOPP-Folien.