Kollagen besitzt eine einzigartige dreisträngige Helixstruktur und ist ein wichtiges Struktur- und Funktionsprotein in Säugetieren. Kollagenähnliche Peptide (CMPs) können die Struktur und Funktion des natürlichen Kollagens nachahmen, verfügen über eine klare Struktur und sind leicht regulierbar; sie können durch Festphasensynthese oder Gentechnik hergestellt werden. Dieser Artikel gibt einen Überblick über den Forschungsstand zu CMPs, mit Schwerpunkt auf dem strukturellen Design, der Eigenschaftsregulierung und dem Anwendungspotenzial; eine eingehende Analyse des Einflusses der Sequenzstruktur auf die Stabilität von CMPs; es werden Strategien des strukturellen Designs basierend auf der GPO-Sequenz und teilweiser Aminosäureersetzung vorgestellt. Abschließend wird die Zukunft von kollagenähnlichen Polypeptiden betrachtet und die Lösung industrieller Massenproduktionsprobleme von CMPs durch Polymerisationsmethoden vorgeschlagen.