Forschung über den Fortschritt bei der Verwendung von nanoskaligen Trägern auf Basis dynamischer kovalenter Bindungen zur Lieferung von Proteinmedikamenten
Im Vergleich zu kleinen Molekülmedikamenten haben proteinbasierte Medikamente den Vorteil hoher Spezifität und geringer Toxizität und spielen eine wichtige Rolle bei der Behandlung vieler schwerwiegender Erkrankungen. Proteinbasierte Medikamente stehen jedoch auch vor zahlreichen Herausforderungen bei ihrer klinischen Anwendung, wie z.B. mangelnde Stabilität, starke Immunogenität, schneller Abbau und Eliminierung, was letztendlich zu einer geringen Bioverfügbarkeit führt. Zur Lösung dieser Probleme wurden mehrere Proteinmedikament-Liefersysteme entwickelt. Die Verwendung von Liefersystemen, die auf dynamischen kovalenten Bindungen aufgebaut sind, kann nicht nur die Stabilität von Proteinmedikamenten während der Lieferung verbessern, sondern auch eine reaktive Medikamentenfreisetzung an den Tumorläsionen ermöglichen und die Bioverfügbarkeit und therapeutische Wirkung von Proteinmedikamenten effektiv erhöhen. Dieser Artikel fasst die mit kovalenten Bindungen aufgebauten Proteinmedikament-Liefersysteme zusammen, beschreibt ausführlich die Methoden zum Aufbau von Liefersystemen für Proteinmedikamente basierend auf dynamischen kovalenten Bindungen, die Mechanismen der Medikamentenfreisetzung und die neuesten Fortschritte in der Anwendung, um Empfehlungen für die Entwicklung effektiverer und praxisorientierter Liefersysteme für Proteinmedikamente zu geben.